Bilinguale Ausbildung im Referendariat in Rheinland-Pfalz

Die eigentliche Ausbildung zum bilingualen Unterrichten wird im Referendariat erworben. Die universitäre Zusatzausbildung schafft die notwendigen Grundlagen hierfür.

Voraussetzungen

Die Ausbildung für die Erteilung von bilingualem Sachfachunterricht ist freiwillig, zusätzlich und zulassungspflichtig. Zurzeit werden die Kombinationen Französisch oder Englisch mit Geschichte und Erdkunde sowie die Kombination Englisch und Sozialkunde.

Zugelassen zur Ausbildung für die Erteilung von bilingualem Unterricht werden Studienreferendarinnen und Studienreferendare, die

  • eine entsprechende Fächerkombination im Bachelor/Masterstudium oder eine Erweiterungsprüfung in der Fremdsprache nachweisen
  • einen Antrag bei der Seminarleiterin stellen (i.d.R. zum Ende des 2. Ausbildungshalbjahres) und zum Zeitpunkt der Antragstellung in beiden Fächern entsprechend qualifiziert sind.

Die Entscheidung über die Zulassung und über den Zeitpunkt der bilingualen Zusatzausbildung trifft die Seminarleiterin im Benehmen mit den betroffenen Fachleitern. Ein erfolgreich abgeschlossenes Zusatzstudium für die Erteilung bilingualen Sachfachunterrichts sollte berücksichtigt werden.

Ablauf

Die Ausbildung für die Erteilung von bilingualem Sachfachunterricht umfasst mindestens 10 Stunden bilingualen Ausbildungsunterricht, der eine Unterrichtsreihe enthält,

  • einen Unterrichtsbesuch mit einem Langentwurf,
  • die Auseinandersetzung mit didaktischen und methodischen Aspekten im Rahmen der betroffenen fachdidaktischen Seminare und im Selbststudium,
  • ein Kolloquium (ca. 20 Minuten).

Bei einem erfolgreich abgeschlossenen Zusatzstudium für die Erteilung bilingualen Sachfachunterrichts kann auf Antrag und erfolgreicher Anerkennung durch das Landesprüfungsamt das Kolloquium entfallen.